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FAQ's

FAQ’s: „...ich hab’ da mal ne’ Frage...“

...z.B.: was passiert nach der Bestellung eines Spielgeräts und was ist, wenn ich mich bei der Zusammenstellung einer Spielgerätekombination vertan' habe? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammen gestellt. Und wenn trotz allem noch weitere Fragen offen bleiben, bitte sehr, dafür sind wir da: Sie erreichen uns fast immer telefonisch, eMail-Anfragen beantworten wir auch an Wochenenden und ausserhalb „normaler“ Geschäftszeiten, klicken Sie oben in der Kopfzeile des Shops auf [Service/Hilfe], und weiter auf [Kontaktformular]

1. Wer oder was ist „Spielplatzshop“, wir über uns
2. Brauche ich eine Baugenehmigung für eine Spielgerätekombination
3. Ich habe eine Spielturm, Spielgerätekombination bestellt: wie geht es jetzt weiter?
4. Gewährleistung und Garantie
5. Montage von Spielanlagen
6. Pflegehinweise, Instandhaltung, Haftung bei Unfällen
7. Sondermaße, bauliche Veränderungen
8. Sicherheit: TÜV-GS, CE, EN
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1.) Wer oder was ist „Spielplatz-Shop": Wir über uns

Spielplatz-Shop Top-Deal GmbH ist ein Versandhandelsunternehmen: wir haben kein Ladengeschäft im klassischen Sinne, keine Ausstellungen, keinen Außendienst. 

Auch lagern und konfektionieren wir nicht alles bei uns: Wenn wir Artikel von einem weit entfernten Hersteller zu unserem Lager transportieren, auspacken, einlagern, wieder einpacken und wieder versenden kostet das nicht nur unnötig, sondern die Ware wird dadurch auch nicht besser, darum versenden wir einige Artikel direkt vom Zulieferer zu Ihnen.

Unser Zentrallager auf rund 3.200 qm ist in 15838 Sperenberg (postalisch: Am Mellensee, OT: Sperenberg), das ist in Brandenburg, etwa 20 Autominuten südlich der Berliner Ringautobahn. Wenn Sie dort in der Nähe wohnen, uns besuchen oder Ihre Bestellung abholen und so die Versandkosten sparen wollen: gern und immer herzlich willkommen!

In unserer Niederlassung in 30851 Langenhagen (bei Hannover) ist zum Lagern kein Platz, eine Abholung also nicht möglich. 

Mit Anklicken des Link [Impressum] in der Shop-Fußzeile finden Sie alle Adressdaten und Kontaktmöglichkeiten.

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2. Brauche ich eine Baugenehmigung für eine Spielgerätekombination

Eine Baugenehmigung für Kinderspielgeräte (Spiel- und Kletterturm, Spielburg) ist nach unserem Kenntnisstand nicht erforderlich. Nach unserem Verständnis der Bauordnungen der Bundesländer, fallen Spiel- und Klettertürme, Schaukeln und andere Spielgeräte nicht unter „Gebäude und gebäudeähnliche Anlagen“.

Dennoch empfehlen wir einige Regeln zu beachten: Große Spiel- und Klettertürme, Spielburgen und Spielanlagen könnten eine Beeinträchtigung der Anlieger zu Ihrem Grundstück darstellen. Im Interesse eines konfliktfreien Miteinanders halten Sie also entsprechend Abstand zur Grundstücksgrenze, soweit die Gegebenheiten dies erlauben, als Faustformel: jeder Zentimeter über 150 cm Höhe = 1 Zentimeter Abstand von der Grundstücksgrenze – wohlgemerkt, das ist eine Faustformel, keine in irgendeiner Bauordnung verbriefte und verbindliche Regel, im Gegenteil:

Ein Nachbar muss Kinder-Spielturm im Garten dulden..., so entschied das Verwaltungsgericht in Neustadt am 10.05.2008 (in den Medien veröffentlicht 13.05.08) und wies damit die Klage eines Mannes zurück, der sich durch einen Kinder-Spielturm im Garten des Nachbarn belästigt fühlte.

Der Fall: Ein Vater hatte für seine Kinder im Garten einen Spiel- und Kletterturm mit ca. 3,50 qm Grundfläche und einer Endhöhe von ca. 3,50 mtr. errichtet. Der Abstand zur Grenze des Nachbargrundstückes betrug etwa 1,50 mtr. Dem Nachbarn reichte dies nicht aus und er bemängelte, dass man vom Spielturm seinen Garten einsehen könne, und im Übrigen fand er den Lärm der spielenden Kinder unzumutbar. Das Gericht sah den Fall allerdings anders und wies die Klage zurück. Die Richter erklärten, die geltenden Abstandsregeln gelten nur für Gebäude oder gebäudeähnliche Anlagen, nicht aber für einen Kinderspielturm. "Lärm" spielender Kinder in Wohngebieten sei üblich und ist so hinzunehmen. AZ: 4 K 25/08.NW - gegen das Urteil war Berufung möglich...

... ob allerdings Berufung eingelegt wurde und es schließlich zu einer anderen Entscheidung kam, wissen wir nicht, darum: Sprechen Sie also im Zweifel zunächst mit Ihrem Nachbarn, wenn Sie eine größere Spielanlage grenznah errichten wollen, damit Sie auf der „sicheren Seite“ sind, Unfrieden und Beschwerden vorbeugen.

Da die Bauordnungen der einzelnen Bundesländer unterschiedlich sind und vor allem Stadtstaaten sehr viel mehr reglementieren, ist bei der Planung von größeren Spielanlagen, die grenznah errichtet werden sollen, eine Rücksprache beim örtlichen Bauamt immer empfehlenswert.

Haben Sie bitte Verständnis: diese Kurzinformationen ist in jedem Falle unverbindlich und stellt keine Rechtsberatung dar. Eine Haftung unsererseits für falsche oder fehlerhafte oder hier nicht erteilte Informationen ist ausgeschlossen.

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3. Ich habe eine Spielturm, Spielgerätekombination bestellt: wie geht es jetzt weiter?

A. Öffnen Sie Ihr eMail Programm, Sie erhalten innerhalb weniger Minuten eine Bestelleingangsbestätigung die von Ihnen hinterlegte eMail-Adresse;

B. Wir empfehlen: Drucken Sie sich die Bestelleingangsbestätigungs-eMail aus, prüfen Sie vorsorglich Ihre Bestellung sowie Adressdaten zur Rechnungs- und Versandanschrift auf Richtigkeit und kontaktieren Sie uns bitte gleich bei Unstimmigkeiten, wenn Sie sich geirrt haben oder Angaben unvollständig sein sollten: die Bestellung und Ihre eMail gehen dann relativ zeitgleich bei uns ein, Unstimmigkeiten und Irritationen können so schnell und unbürokratisch aus der Welt geschaffen werden.

C. Wenn Sie während des Bestellvorgangs ein Kundenkonto bei uns angelegt haben, können Sie sich übrigens jederzeit mit Ihrer eMail Adresse und Ihrem Passwort einloggen und Ihre bisher getätigten Bestellungen einsehen und ausdrucken. 

D. Mit Eingang Ihrer Bestellung bei uns kontrollieren wir zunächst auf Unstimmigkeiten und Plausibilität, heißt: passt beispielsweise die bestellte Rutsche auch zum Spielturm... und klären dies ggfls. per eMail oder telefonisch. Geben Sie daher immer eine Telefonnumer an, unter der Sie auch tagsüber zu erreichen sind

E. Ist alles "ok", erhalten Sie von uns eine eMail-Mitteilung mit einem Terminvorschlag für die Anlieferung, oft auch mit einigen ergänzenden Fragen zur weiteren Abwicklung.

F. Sie erhalten nach Klärung aller etwaigen Detailfragen zur Ausfürhung, Kauf- und Versandabwicklung per eMail die Auftragsbestätigung oder die Rechnung zusammen mit allen für Sie wichtigen Informationen zum weiteren Ablauf, dem Versand und zur Warenannahme.

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4. Mängelhaftung, Gewährleistung und Garantie

Die Begriffe „Gewährleistung“, „Garantie“, „Mängel und Mängelhaftung“ – deren Verjährungsfristen und das Procedere „im Falle eines Falles“ führen häufig zu Irritationen und Streitfällen zwischen einem Käufer und Verkäufer, denn die Regelungstechnik des Gesetzes mit mehrfachen Verweisungen ist kompliziert und für den Nicht-Juristen nicht immer verständlich.

Wir haben versucht, zumindest das Wichtigste einigermaßen verständlich zu erläutern…, aber haben Sie bitte Verständnis: Die Informationen sind in jedem Falle unverbindlich und stellen keine Rechtsberatung dar. Eine Haftung unsererseits für falsche oder fehlerhafte oder hier nicht erteilte Informationen ist ausgeschlossen.

A.) Allgemeine Informationen
B.) Informationen zur einer Garantie
C.) unverbindliche Empfehlungen im Falle einer Mängelrüge oder zur Geltendmachung eines Garantieanspruchs

A.) Allgemeine Informationen:

Seit dem 1. Januar 2002 sind Händler gesetzlich zu einer 2-jährigen „Mängelhaftung“ verpflichtet, im allgemeinen Sprachgebrauch die so genannte „Gewährleistung“, kurz: Der Verkäufer steht dafür ein, dass der Artikel zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Mängeln ist. Ist der Artikel nicht einwandfrei, kann es der Käufer beanstanden. Bis zu zwei Jahre nach dem Kauf können Konsumenten von diesem Recht Gebrauch machen. Das gilt auch für versteckte Mängel, die sich erst später zeigen – aber nicht für Mängel, die dem Käufer bereits zum Zeitpunkt des Kaufs bekannt waren.

Im ersten halben Jahr nach dem Kauf geht die bisherige Rechtsprechung davon aus, dass der Artikel schon beim Kauf mangelhaft war. Wenn der Händler nicht für Ersatz sorgen will, muss er also erst beweisen, dass der Artikel beim Kauf in Ordnung war. Doch der Beweis ist kaum zu erbringen, im Regelfall erhält der Verbraucher also Ersatz. Erst nach Ablauf der sechs Monate kehrt sich die Beweispflicht um. Nun muss der Käufer beweisen, dass der Mangel schon beim Kauf bestand. Auch dieser Beweis ist schwer zu erbringen. Nach sechs Monaten sind Käufer daher oft auf die Kulanz des Händlers angewiesen.

Bei Gebrauchtwaren können Verkäufer die Mängelhaftung (Gewährleistung) per AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) oder vertraglich auf zwölf Monate reduzieren.

Garantie ist keine Gewährleistung!

Garantie wird oft mit der Gewährleistung verwechselt. Bei der Garantie handelt es sich jedoch um eine freiwillige Zusatzleistung, die gesetzlich nicht vorgeschrieben ist. Bedeutsam wird die zusätzliche Garantie dann, wenn es nach Ablauf der Sechsmonatsfrist Probleme bei einer Reklamation beim Händler gibt. Die Garantie beschränkt sich häufig auf bestimmte Eigenschaften, wie Haltbarkeit oder Funktion. Je nachdem, ob die Garantiezusage vom Händler oder vom Hersteller kommt, muss der Kunde entweder den Händler oder den Hersteller ansprechen.

Im Gewährleistungsfall (Mängelrüge) ist der Verkäufer Ansprechpartner.

B.) Informationen zu einer Garantie

Garantie ist eine freiwillige Leistung eines Herstellers und ist je nach Hersteller und Produkt unterschiedlich. Sie kann üblicherweise zwischen 6 Monaten und mehreren Jahren betragen. Hierzu können wir nur individuell je nach Artikel Auskunft erteilen. In der Regel stehen die Garantiedauer, deren Umfang und Bedingungen im Handbuch (Montage- oder Bauanleitung) bzw. den Garantieunterlagen, die dem Artikel beiliegen. Sie können diese auch direkt beim Hersteller erfragen. Die gesetzlichen Rechte des Kunden werden durch eine Garantie nicht eingeschränkt.

Im Garantiefall ist der Hersteller (Garantiegeber) Ansprechpartner.

C.) unverbindliche Empfehlungen im Falle einer Mängelrüge oder zur Geltendmachung eines Garantieanspruchs

Schon bei der Annahme der Ware (Transportschaden, Fehlmengen): Quittieren Sie niemals einem Spediteur, Post- oder Paketdienstleister unbesehen und ungeprüft den vollständigen und ordnungsgemäßen Empfang einer Ware, insbesondere wenn die Sendung aus mehreren Paketen / Packstücken besteht! Stellt sich nämlich im Nachhinein heraus, dass ein Packstück fehlt oder äußerlich gut erkennbar schon bei Annahme beschädigt war, ist dieser Beweis im Nachhinein schwer zu erbringen: Der Transporteur wird sich stets auf die erteilte Quittung berufen.

Beachten Sie jedoch: der Transporteur ist nicht für Richtigkeit der Sendung (Falschlieferung), deren Mängelfreiheit und für nicht erkennbare (Transport-) Schäden verantwortlich.

Grundsätzlich sollten Sie alle Belege, also beispielsweise Artikelbeschreibungen, Auftragsbestätigungen, Rechnungen, Lieferscheine, Garantieurkunden, Versandpapiere / Abliefernachweise mindestens 2 Jahre, bei einer darüber hinaus gehenden (Hersteller-) Garantie für die Dauer der Garantieleistung gut aufheben.

Machen Sie einen etwaigen Anspruch (Mängelrüge, Garantieanspruch) immer schriftlich (Briefpost, Fax oder eMail) geltend, beschreiben Sie den Mangel, nennen Sie ergänzend möglichst Artikel-, Rechnungs- und/oder Kundennummer, wenn vorhanden eine Seriennummer oder „Batch“-Nummer, Kaufdatum bzw. Datum der Warenannahme: das erleichtert uns oder einem Hersteller das Auffinden und die Zuordnung eines Vorgangs – der oft mehrere Jahre alt und archiviert ist – und vermeidet unnötige und aufwändige Korrespondenz mit Rückfragen.

Wenn Sie die Möglichkeit haben: ein Foto mit einer Digitalcamera, schnell ausgedruckt oder an eine eMail gehängt ist oft einfacher, als eine umständlich formulierte Mängelbeschreibung.

Unternehmen Sie keinesfalls eigene Reparaturversuche oder gar „Ersatzbeschaffungen“, um dann entstandene eigene Kosten und Aufwändungen im Nachhinein „zu präsentieren“. Möglicherweise verlieren Sie dann nicht nur einen Gewährleistungs- und/oder Garantieanspruch, sondern riskieren außerdem, auf den Kosten der „Ersatzbeschaffung sitzen zu bleiben“ – um es mal salopp zu sagen.

Senden Sie bitte mangelhafte Ware nicht ohne vorherige Rücksprache an uns oder den Hersteller zurück.

Im Interesse der Sicherheit Ihrer Kinder: stellen Sie bei Mängeln an Spielgeräten sofort den Spielbetrieb damit ein!

Hinweis: Die Beachtung unserer Empfehlungen sind nicht Voraussetzung für eine wirksame Geltendmachung einer Mängelrüge oder eines Garantieanspruchs. Deren Beachtung wäre eine große Unterstützung, dazu verpflichtet sind Sie jedoch nicht.

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5. Montage von Spielanlagen

Eine (bundesweite) Montage mit (werks-) eigenen Monteuren können wir Ihnen leider nicht anbieten. Jedoch arbeiten wir mit einigen kleinen und zuverlässigen Handwerksunternehmen zusammen, die sich mit unseren Produkten auskennen: derzeit in den Regionen Berlin und Brandenburg, Dresden, Leipzig, Hannover und Raum Hamburg. Gern vermitteln wir den Kontakt. Sie vereinbaren dann bitte direkt einen Ortstermin, lassen sich einen Kostenvoranschlag erstellen, und rechnen im Einigungsfalle auch direkt mit den Handwerkern ab.

Üblicherweise koordinieren die von uns vermittelten Handwerker die Termine für die Anlieferung mit uns, so dass ein störungsfreier Ablauf gewährleistet ist. 

Ansonsten sprechen Sie bitte örtliche Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus und des Montagehandwerks an.

Im Allgemeinen kann ein handwerklich geschickter Laie, also der klassische "Heimwerker" unsere Spielgeräte aufbauen. An Handwerkszeug braucht man i.d.R. neben "Hammer, Zange, Schaufel und Spaten" eine gute Säge (bestens Handkreissäge), Richtschnur, Wasserwaage (oder Lot)), Winkel, Bohrmaschine und einen Akku-Schrauber.

Fertige Betonmischungen (zumeist 40 Kg Säcke) für die Fundamente sind in allen Baumärkten und Baustoffhandlungen erhältlich.

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6. Pflege, Holzeigenschaften, Instandhaltung und Hinweise zur Haftung bei Unfällen

Imprägnierung, Nachanstrich:

Unsere Konstruktionshölzer (zumeist Fichte, Kiefer) werden – soweit nicht abweichend beschrieben - mit einem Imprägniermittel auf Salzbasis tauch- oder druckimprägniert. Die Eindringtiefe der Imprägnierung ist abhängig von Art und Wuchs des Holzes und durchdringt nur den weichen Splintbereich, umgibt also das Holz wie ein Schutzmantel. Der Kern ist nicht imprägnierfähig. Ungeschützte Schnittstellen, offene Fräs- oder Bohrlöcher sollten daher nachimprägniert werden.

Darüber hinaus ist ein Nachanstrich werksimprägnierter Hölzer nicht zwingend erforderlich. Verlängert aber natürlich die Lebensdauer, vermindert Rissbildung und Verdrehen und bewahrt ein schöneres, neuwertigeres Aussehen. Denn Imprägniermittel auf Salzbasis bieten keinen uv-Schutz, das Holz wird also je nach Jahreszeit und Bewitterung nach einigen Monaten nachdunkeln, beginnen zu vergrauen, und nach einigen Jahren „silbrig“ werden und ausbleichen.

Verwenden Sie für einen Nachanstrich unbedingt offenporige (atmungsaktive) Anstriche,beispielsweise Lasuren oder so genannte "Wetterschutzfarben" für Holz im Außenbereich - keine Lackfarben! Informieren Sie sich bitte beim Kauf hinsichtlich etwaiger Gesundheitsrisiken und der Eignung für Kinderspielgeräte unbedingt umfassend.

Salzausblühungen:

Ein häufiger Effekt bei druckimprägnierten Hölzern sind weiß/grünliche Flecken und Verfärbungen an der Holzoberfläche, teils auch von „stecknadelkopf- bis daumennagelgroße Stippen“, insbesondere im Bereich von Ästen. Es handelt sich hier um ausgetretenes (heraus gedrücktes) Harz vermischt mit Imprägniersalz. Die Stellen wittern mit der Zeit ab, reine Salzausblühungen können auch mit Wasser und Bürste entfernt werden, soweit dies überhaupt als optisch störend empfunden wird.

Bläue, Schimmelbildung:

In der warmen Jahreszeit, meist zu Begin des Sommers, ist eine gut sichtbare, meist streifig mit der Maserung verlaufende Blauverfärbung bei unbehandeltem Kiefernholz möglich und weit verbreitet. Diese so genannten „Bläuepilze“ schädigen jedoch nicht das Holz und beeinträchtigen nicht die Festigkeit. Mit der Druckimprägnierung wird der Bläuebefall gestoppt.

Druckimprägnierte Holzpakete, die nach der Imprägnierung verfahrensbedingt eine sehr hohe Feuchte haben, neigen oberflächlich zu Stockflecken und Schimmelbefall, der jedoch nicht in das Holz eindringt und dieses nicht schädigt! Wischen oder waschen Sie solche Flecken mit reichlich Wasser ab, die Stellen wittern aber auch mit der Zeit ab.

Hinweis: Lagern Sie zur Vermeidung von Stockflecken und Schimmelbefall Holzpakete niemals in geschlossenen Räumen (Garagen, Schuppen). Öffnen Sie gleich nach Anlieferung die Holzpakete und lagern Sie unbedingt gut durchlüftet das Holz im Freien. Decken Sie das Holz keinesfalls ab (Plane o.ä.)! Ein Witterungsschutz, z.B. unter einer gut durchlüfteten Überdachung ist zwar durchaus sinnvoll, aber nicht erforderlich: aufgebaut steht Ihr Spielgerät ohnehin ungeschützt über viele Jahre im Freien.

Rauhstellen, Holzfasern:

Hochstehende Holzfasern und damit rauhe Holzoberfläche können partiell entstehen, wenn das Holz durchtrocknet: dann stellen sich Holzfasern insbesondere in Astbereichen des Holzes auf. Schleifen Sie solche Stellen bei trockenem Wetter, ebenso Absplitterungen, die einem durchaus mal beim Aufbau passieren können und „entgraten“ Sie Schnittstellen.

Harzaustritt:

Nadelholz, insbesondere Kiefer ist sehr harzhaltig. Harz kann bei warmem Wetter insbesondere an Aststellen, gelegentlich auch in der Fläche „ausschwitzen“, unvermeidbar bei Nadelholz. Zum Entfernen verwenden Sie am Besten Waschbenzin oder Pinselreinigungsmittel.

Korrosion bei Metallteilen:

Beim Aufbau können Werkzeuge an Metallteilen (Schrauberklingen, Schraubschlüssel, Hammerschläge) die Verzinkung beschädigen: möglicherweise im Laufe der Zeit beginnende Oberflächen-Korrosion sollten Sie alsbald beseitigen, schon um unschöne "Rostläufer" zu vermeiden. Über viele Jahre möglicherweise stark korrodierte Metallteile sollten Sie unbedingt austauschen.

Schwund, Rissbildung:

Holz trocknet auch im Freien trotz Regen und Schnee über Monate und Jahre aus, „schrumpft“ also nach und nach bis zu 10% im Querschnitt (in Längsrichtung jedoch nur gering). Beim Eintrocknen entstehen unvermeidbar Trockenrisse, auch Verwinden (bei Brettern so genanntes „schüsseln“) ist möglich. Diese natürlichen Eigenschaften bei Holz sind unvermeidbar und werden daher auch als Reklamationsgrund nicht anerkannt.

Prüfen Sie daher regelmäßig den festen Sitz aller Schrauben, Schaukelhaken, Schaukelschellen, Verankerungen und Verbindungen – erstmals unbedingt schon einige Tage nach Inbetriebnahme und im ersten Jahr häufiger, bis sich die Konstruktion „gesetzt“ hat.

Instandhaltung, Hinweise zur Haftung bei Unfällen:

Spielgeräte müssen im Interesse der Sicherheit Ihrer Kinder regelmäßig inspiziert und gewartet werden. Insbesondere immer zu Beginn der „Schönwetter- und Gartenspielsaison“, also vor dem ersten Bespielen.

Mit Ende der Gartenspielsaison, also zum Herbst / Winter, aber auch bei längerem Nicht-Gebrauch (Urlaub) und Schlechtwetterperioden sollten Sie Schaukelgehänge, Netze und Seile abnehmen und trocken aufbewahren. Fetten Sie zudem bewegliche und dem Verschleiß ausgesetzte Teile (Schaukelhaken, Ösen, Aufhängungen) regelmäßig und durchaus „üppig“. Bei Mahl-, Schleif- oder gar deutliche Quietschgeräusche trotz ausreichender Schmierung an Schaukelaufhängungen stellen Sie den Spielbetrieb sofort ein: prüfen Sie die Aufhängungen auf etwaige Verschleißschäden und tauschen Sie die Teile unbedingt aus, bevor der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden darf.

Rutschen aus Kunststoff können sich je nach Kinderkleidung durch die Reibung beim Rutschen statisch aufladen. Sie sollten bei solchen Vorkommnissen auf Baumwollkleidung der Kinder achten, sowie auf ausreichende „Erdung“ der Rutsche am Fußende: Eine Fallschutzmatte aus Gummi verlegen Sie also vor der Rutsche, nicht unter dem Rutschenfuß. Bei dunklen Streifen durch Schuhsohlen hilft tatsächlich nur Schuhwechsel, die Streifen selbst sind schwer zu entfernen. Verwenden Sie bei solchen und anderen (hartnäckigen) Verschmutzungen dennoch keinesfalls lösungsmittelhaltige Reiniger, sondern Wasser und Seife. Gut bewährt haben sich auch typische Kunststoffpflegemittel aus dem Autozubehör, verringert übrigens auch statische Aufladung.

Übrigens: Bei Unfällen haftet der "Betreiber" bei Mängeln an Spielgeräten, bei fehlerhafter Aufstellung, mangelnder Pflege und Wartung – „Betreiber“ sind in der Regel sie als Eltern. Wir empfehlen Ihnen mit der Aufstellung eines Spielgerätes unbedingt die Überprüfung von Art und Umfang des Versicherungsschutzes ihrer Haftpflichtversicherung, lassen Sie sich von Ihrem Versicherungsunternehmen beraten!

BEACHTEN und BEFOLGEN SIE BITTE UNBEDINGT DIE DEN SPIELGERÄTEN BEIGEFÜGTEN SICHERHEITSHINWEISE, Informationen zur Aufstellung und Montage, zum Betrieb, Pflege und Wartung der Hersteller.

Ausführliche Informationen zum Thema „wer haftet eigentlich bei Unfällen mit Kinderspielgeräten“ finden Sie auf unserer Webseite www.Spielplatz-Shop.info

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7. Sondermaße, bauliche Veränderungen

Alle unsere Konstruktionen sind als Bausatz vorkonfektioniert, aber weder verzapft noch vorgebohrt, einige Bauteile sind auch noch nicht exakt auf Länge geschnitten, um so einen variablen Aufbau für unterschiedlichen Rutschen und Podesthöhen, die Anordnung von Leiter und Rutsche links, rechts oder in L-Form zu ermöglichen und auch weitere Module dem Platzangebot und den örtlichen Gegebenheiten entsprechend anbauen zu können.

Jedoch: regelrechte Umbauten, also erhebliche Veränderung der Gesamtkonstruktion, z.B. der Grundfläche oder der Endhöhe, bedeuten, dass die TÜV-Bauartgenehmigung erlischt. Das heißt nicht zwingend, dass das Spielgerät grundsätzlich nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen entspricht: unter Beachtung der Sicherheitshinweise in den Bauanleitungen, der richtigen und sorgfältigen Auswahl der Spielaccessoire würde ein „TÜV-Prüfer“ auch bei einer Eigenkonstruktion sein „ok“ geben. Aber sollte etwas passieren, können möglicherweise fehlerhafte Eigenkonstruktion erhebliche haftungsrechtliche Konsequenzen haben...

 ...aus diesem Grund bauen wir auch keine individuell gestalteten Spielanlagen. Die Kosten für eine TÜV-Einzelabnahme sind einfach zu hoch: eine solche Anlage müsste bei uns bzw. im Werk komplett und „spielfertig“ aufgebaut, abgenommen, dann wieder zerlegt und bei Ihnen im Garten exakt so wieder errichtet werden...

...das sprengt unsere Möglichkeiten und Ihren „Geldbeutel“.

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8. TÜV-GS, CE, EN…

Die von uns bei Spielplatz-Shop.de angebotenen Spiel- / Kletterturm Bauset's, Anbau-Accessoire wie Schaukeln, Rutschen, Fallschutzmatten, Seile, Klettersteine usw. entsprechen den europäischen Normen EN 71-1... (und folgende...) für Spielgeräte im privaten häuslichen Bereich, für den öffentlichen Bereich der EN 1176: Detailangaben der prüfenden Stelle und den Zertifikaten entnehmen Sie bitte den Artikelbeschreibungen. Bitte beachten Sie unbedingt auch die Altersangaben und ggfls. Einschränkungen im Art.- Text.

Hinweis zum CE-Zeichen: ein CE-Zeichen ist kein besonderes von einer unabhängigen Stelle verliehenes Zertifikat und daher nicht mit einem „TÜV/GS“ – Symbol vergleichbar. Mit dem CE-Zeichen zeigt ein Hersteller an, dass er die strengen Regeln und Normen der EU für Spielzeug bzw. Spielgeräte einhält.

Hinweis zum TÜV Bauart-Zeichen (z.B. Baumuster-geprüft): Die so genannte Baumusterprüfung ist das Verfahren, bei dem eine kompetente Prüfstelle, beispielsweise der TÜV Rheinland, prüft und bestätigt, dass ein für die betreffende Produktion repräsentatives Muster den einschlägigen Anforderungen an ein sicheres Produkt entspricht. Meist handelt es sich bei den Produkten um Komponenten, d.h. für den Ein- oder Anbau bestimmte Bauteile z.B. Schaukelhaken, und Ersatzteile für Spielgeräte, die nicht als eigenständiges Produkt (Spielgeräte) betrachtet werden können. Aber auch um verwendungsfertige Endprodukte, die jedoch beispielsweise vom Anwender noch zusammengebaut werden müssen wie Spieltürme und Spielanlagen aus mehreren Komponenten (Modulen).

Die Baumusterprüfung ist eine freiwillige Prüfung. Sie dient insbesondere dem Nachweis, dass das Produkt den einschlägigen Normenanforderungen entspricht. Der Hersteller ist somit zur Durchführung dieser Prüfung nicht verpflichtet.

Zur Aufrechterhaltung der Gültigkeit eines solchen Bauart-Zeichen-Zertifikates ist zusätzlich zu der Baumusterprüfung eine regelmäßige Überwachung der Herstellung der Komponenten durch Fachleute z.B. des des TÜV Rheinland in den Fertigungsstätten der Herstellers erforderlich.

Die Bauartprüfung leistet einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz und sorgt dafür, dass zunehmend sichere und normenkonforme Produkte bzw. Komponenten auf den Markt kommen.

Hinweis zum Kürzel "EN": EN steht für European Norm, die nach und nach in allen Bereichen nationale Normen ersetzen (unsere DIN). Häufig werden nationale Kürzel mit der EN im Sprach- und Schriftgebrauch noch kombiniert, beispielsweise DIN EN 1176 (Spielgeräte im öffentlichen Bereich)

Bei Unklarheiten und Fragen zur Sicherheit von Gerätekombinationen zögern Sie bitte nicht, uns bestens vor einer Bestellung respect. vor dem Aufbau zu kontaktieren.

 

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